Ein allgemeines Vorurteil

Bei dem Begriff Bodybuilding denken die meisten Menschen an Schweiß überströmte Muskelberge und schwellende Bizeps mit fingerdicken Adern darauf. Kleidung kann man nicht mehr von der Stange kaufen und in Anzug oder Kostüm sieht man aus, als müsste man jeden Moment explodieren. Diese Beschreibung trifft aber nur auf Wettkampfbodybuilder, also die Spitze des Eisbergs, zu. Natürlich ist die Grundidee des Trainings mittels schweißtreibender Sportgeräte in erster Linie Muskelaufbau. Das muss jedoch nicht automatisch zu riesigen Körperausmaßen führen. Zum Einen ist eine solche Körpermasse durchaus nicht jedermanns Geschmack. Nicht jeder gerät in Verzückung, wenn aus einem T- Shirt Ärmel etwas ragt, aus dem man gut und gerne auch ein Bein hätte machen können. Eine solche Zielsetzung jedoch ist auch aus gesundheitlicher Sicht sogar mehr als fragwürdig. So müssen die inneren Organe wie Herz und Leber zum Beispiel, Höchstleistungen vollbringen um Muskelmassen von über 100 kg mit Sauerstoff zu versorgen, zu ernähren und zu entgiften. Der extrem geringe Körperfettanteil stellt dabei zusätzlich gerade den Hormonhaushalt von Sportlerinnen, völlig auf den Kopf. Themen wie Steroide und Anabolika, sollen an dieser Stelle gar nicht erst angeschnitten werden.